Wallfahrtskirche "Klobenstein"

 

Die Wallfahrtskirche Maria Klobenstein mit dem "geklobenen" Felsen ist eine einmalige Sehenswürdigkeit. An einer ehemaligen Römerstraße gelegen, blickt sie auf eine geschichtsreiche Vergangenheit zurück.


Eine Legende erzählt, dass eine Frau von einer Mure überrascht wurde, und nach einem Gebet zur Mutter Gottes spaltete sich der herabstürzende Felsen und bewahrte die Frau so vor dem Tode.


Bis ins 17. Jahrhundert lässt sich die Geschichte dieses Ortes zurückverfolgen. Das heutige Gasthaus ist eine ehemalige Einsiedelei und die historischen Mauern haben wohl schon viele Reisende und Pilger gesehen, die den ehemaligen Samerweg gegangen sind. Schon in der frühen Bronzezeit (also 1800 vor Christus) war dies ein wichtiger Handelsweg für Kupfer und Bronze. Im Mittelalter wurden Wein und Salz transportiert. Im letzten Krieg wurden über den "Schmugglerweg" Kaffee, Rum, Zigaretten und sogar Käselaibe geschmuggelt. Die Hängebrücke verbindet den Klobenstein mit dem "Schmugglerweg".


Die Tiroler Ache entspringt hinter Kitzbühel auf dem Pass Thurn und fließt mit einer großen Delta-Mündung in den bayrischen Chiemsee.

Die Entenlochklamm ist eine Felsenenge, durch die die Tiroler Ache hindurch muss. Dort entstehen nicht ganz ungefährliche Wasserwirbel, die aber bei Raftingsportlern und Kajakfahrern sehr beliebt sind. Rafting wird bei uns in Kössen beim Adventure Club Kaiserwinkl angeboten.


 

 

Wallfahrtskirche
Wallfahrtskirche
Hängebrücke mit Entenlochklamm
Hängebrücke mit Entenlochklamm